Haggai 1:2-10 - "2 So spricht der HERR der Heerscharen: Dieses Volk sagt: »Es ist noch nicht die Zeit, zu kommen, die Zeit, um das Haus des HERRN zu bauen!« (oder: »Es ist nocht nicht Zeit, das Gesetz Gottes in seiner Fülle/Gaenze in unserer Gesellschaft aufzurichten/einzuführen/durchzusetzen«) 3 Da erging das Wort des HERRN durch den Propheten Haggai folgendermaßen: 4 Ist es aber für euch an der Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen (im Luxus leben), während dieses Haus in Trümmern liegt? 5 Und nun, so spricht der HERR der Heerscharen: Achtet doch auf eure Wege! 6 Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und habt doch nicht genug; ihr kleidet euch und werdet doch nicht warm; und wer einen Lohn verdient, der legt ihn in einen durchlöcherten Beutel! 7 So spricht der HERR der Heerscharen: Achtet doch auf eure Wege! 8 Geht auf das Bergland und holt Holz und baut das Haus (das ist anstrengend, daher: scheut euch nicht vor dem zusätzlichen Aufwand, hinzusitzen und das Gesetz Gottes zu studieren - aber ACHTUNG, man beachte Jakobus 1:22 "Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen.")! Dann werde ich Wohlgefallen daran haben und verherrlicht werden, spricht der HERR (ABER: Sprüche 28:9 - "Wer sein Ohr abwendet vom Hören auf das Gesetz, dessen Gebet sogar ist ein Gräuel."). 9 Ihr habt viel erwartet, doch siehe, es wurde wenig daraus; und brachtet ihr es heim, so blies ich es weg! Warum das? So spricht der HERR der Heerscharen: Um meines Hauses willen, das in Trümmern liegt (oder: weil das Gesetz Gottes in der Gesellschaft nicht durchgesetzt wird), während jeder von euch eilt, um für sein eigenes Haus zu sorgen! 10 Darum hat der Himmel über euch seinen Tau zurückgehalten, und die Erde hat ihren Ertrag zurückgehalten."

2. Chronik 7:13-14 - "Wenn ich den Himmel verschließe, so dass es nicht regnet, oder den Heuschrecken gebiete, das Land abzufressen, oder wenn ich eine Pest unter mein Volk sende, und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, DEMÜTIGT SICH, und SIE BETEN [Gott aktiv um Hilfe und/oder Vergebung bitten] und SUCHEN MEIN ANGESICHT [nicht nur materiellen Gewinn suchen, sondern die Beziehung zu Gott] und KEHREN UM VON IHREN BÖSEN WEGEN [nicht nur den andern Leuten vorheucheln, dass man ein guter Mensch sei, sondern wirklich ein guter Mensch werden, indem man aufhört, das Böse zu tun], so will ich es vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen"

Klagelieder 5:1-22 - "1 Gedenke, HERR, an das, was uns widerfahren ist! Schau her und sieh unsere Schmach! 2 Unser Erbe ist den Fremden zugefallen (Stichwort: Gewisse Leute bekommen keine Arbeitsbewilligung und daher müssen sie von den Steuerzahlern der restlichen Bevoelkerung ernaehrt werden), unsere Häuser den Ausländern. 3 Wir sind Waisen geworden, ohne Vater; unsere Mütter sind wie Witwen (Stichwort: Alleinerziehende Mütter). 4 Unser Wasser trinken wir um Geld (Stichwort: Wasser in PET-Flaschen kaufen), unser eigenes Holz bekommen wir [nur] gegen Bezahlung. 5 Unsere Verfolger sitzen uns im Nacken; auch wenn wir müde sind, gönnt man uns keine Ruhe (denn die Wohnungs-Miete muss ja jeden Monat [oder die Beträge für die Hypothek auf das Haus regelmässig] bezahlt werden, wenn man nicht auf der Strasse landen will). 6 Wir haben Ägypten die Hand gereicht und Assyrien, um genug Brot zu erhalten (bei der EU um Hilfe/Geld anfragen für Projekte im eigenen Land). 7 Unsere Väter, die gesündigt haben, sind nicht mehr; wir müssen ihre Schuld tragen. 8 Knechte herrschen über uns (Stichwort: Jugendliche oder Kinder in der Politik); da ist keiner, der uns aus ihrer Hand befreit (wie könnte einen jemand aus der Hand der Polizei befreien [wenn ungerechte Gesetze durchgesetzt werden], wenn alle Waffen [insbesondere Schusswaffen] verboten werden?)! 9 Wir schaffen unsere Nahrung unter Lebensgefahr herbei, weil uns in der Wüste das Schwert bedroht (eventuell könnte man das auf islamische No-Go-Zonen beziehen). 10 Unsere Haut ist schwarz wie ein Ofen, so versengt uns der Hunger. 11 Frauen wurden geschändet in Zion, Jungfrauen in den Städten Judas (Stichwort: Vergewaltigungen und sich nachts nicht mehr aus dem Haus trauen). 12 Fürsten wurden durch ihre Hand gehängt; die Person der Alten hat man nicht geachtet. 13 Junge Männer müssen die Handmühle tragen, und Knaben straucheln unter Holzlasten. 14 Die Ältesten bleiben fern vom Tor, und die jungen Männer lassen ihr Saitenspiel (man hat keine Zeit mehr, um über gerechte Gesetze nachzusinnen oder um sich der Kunst zu widmen, da man nicht einmal mit mehreren Arbeitsstellen überhalb der Armutsgrenze leben kann). 15 Die Freude unseres Herzens ist dahin, unser Reigen hat sich in Klage verwandelt. 16 Gefallen ist die Krone unseres Hauptes; wehe uns, dass wir gesündigt haben! 17 Darum ist unser Herz krank geworden, darum sind unsere Augen trübe – 18 weil der Berg Zion verwüstet ist [und] Füchse sich dort tummeln. 19 Du aber, o HERR, thronst in Ewigkeit; dein Thron besteht von Geschlecht zu Geschlecht! 20 Warum willst du uns für immer vergessen, uns verlassen alle Tage? 21 Bringe uns zu dir zurück, o HERR, so werden wir umkehren; lass unsere Tage wieder werden wie früher! 22 Oder hast du uns gänzlich verworfen, bist du allzu sehr über uns erzürnt?"

Jesaja 58:1-14 - "1 Rufe aus voller Kehle, schone nicht! Erhebe deine Stimme wie eine Posaune und verkündige meinem Volk seine Übertretungen und dem Haus Jakob seine Sünde! 2 Sie suchen mich Tag für Tag und erheben den Anspruch, meine Wege zu kennen, wie ein Volk, das Gerechtigkeit geübt und das Recht seines Gottes nicht verlassen hat; sie verlangen von mir gerechte Urteile, begehren die Nähe Gottes: 3 »Warum fasten wir, und du siehst es nicht, warum kasteien wir unsere Seelen, und du beachtest es nicht?« Seht, an eurem Fastentag geht ihr euren Geschäften nach und treibt alle eure Arbeiter an! 4 Siehe, ihr fastet, um zu zanken und zu streiten und dreinzuschlagen mit gottloser Faust; ihr fastet gegenwärtig nicht so, dass euer Schreien in der Höhe Erhörung finden könnte. 5 Meint ihr, dass mir ein solches Fasten gefällt, wenn der Mensch sich selbst einen Tag lang quält und seinen Kopf hängen lässt wie ein Schilfhalm und sich in Sacktuch und Asche bettet? (2. Korinther 9:7 - "Jeder, wie er es sich im Herzen vornimmt; nicht widerwillig oder gezwungen, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!") Willst du das ein Fasten nennen und einen dem HERRN wohlgefälligen Tag? 6 Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: dass ihr ungerechte Fesseln losmacht, dass ihr die Knoten des Joches löst, dass ihr die Unterdrückten freilasst und jegliches Joch (z.B. dass man die Angestellen im Betrieb per Vertrag dazu verpflichtet hat, am Sabbat zu arbeiten) zerbrecht? 7 Besteht es nicht darin, dass du dem Hungrigen dein Brot brichst und arme Verfolgte in dein Haus führst, dass, wenn du einen Entblößten siehst, du ihn bekleidest und dich deinem eigenen Fleisch nicht entziehst (eventuell könnte man das beziehen auf dass man die Grosseltern nicht ins Altersheim abschieben soll, sondern sich als Familie um die Verwandten, die Hilfe benötigen kuemmern soll)? 8 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird rasche Fortschritte machen; deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird deine Nachhut sein! 9 Dann wirst du rufen, und der HERR wird antworten; du wirst schreien, und er wird sagen: Hier bin ich! Wenn du das Joch aus deiner Mitte hinwegtust, das höhnische Fingerzeigen und das unheilvolle Reden; 10 wenn du dem Hungrigen dein Herz darreichst und die verschmachtende Seele sättigst – dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag! 11 Der HERR wird dich ohne Unterlass leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken; du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen. 12 Und die aus dir [hervorgehen,] werden die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen, du wirst die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten (eventuell kann man das auch beziehen auf gerechte Gesetze und gute Traditionen, Umgangsformen und Sitten und Gebraeuche wiederherstellen); und man wird dich nennen »Der die Breschen vermauert und die Straßen wiederherstellt, damit man [dort] wohnen kann«. 13 Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt; wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen [Tag] des HERRN ehrenwert; wenn du ihn ehrst, so dass du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst (das heisst am Sabbat (=ein Tag in der Woche) als Geschäftsbesitzer sein Geschäft schliessen und seinen Angestellten einen Ruhetag gönnen), noch nichtige Worte redest; 14 dann wirst du an dem HERRN deine Lust haben; und ich will dich über die Höhen des Landes führen und dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob! Ja, der Mund des HERRN hat es verheißen."

Hosea 4:12-19 - "12 Mein Volk befragt sein Holz, und sein Stab wahrsagt ihm; denn der Geist der Hurerei hat sie verführt, dass sie ihrem Gott durch Hurerei untreu geworden sind. 13 Sie opfern auf den Berghöhen und räuchern auf den Hügeln, unter Eichen, Pappeln und Terebinthen; denn ihr Schatten ist angenehm. Darum treiben eure Töchter Hurerei und brechen eure Schwiegertöchter die Ehe. 14 Ich werde es an euren Töchtern nicht strafen, dass sie Hurerei treiben, noch an euren Schwiegertöchtern, dass sie die Ehe brechen; denn sie selbst gehen mit Huren abseits und opfern mit den Tempeldirnen (eventuell könnte man das auch so deuten, dass Gott die Frauen, die ihre Kinder durch Abtreibung getötet haben nicht schuetzen wird, vor denen, die sie auf der Strasse töten wollen), und das unverständige Volk stürzt sich selbst ins Verderben. 15 Wenn du, Israel, Hurerei treibst, so soll sich doch Juda nicht versündigen! Geht doch nicht nach Gilgal, zieht nicht nach Beth-Awen hinauf und schwört nicht: »So wahr der HERR lebt!« 16 Denn Israel ist widerspenstig geworden wie eine störrische Kuh; nun wird sie der HERR weiden wie ein Lamm in weiter Landschaft. 17 Ephraim ist an die Götzen gebunden; lass ihn in Ruhe! 18 Ihr Saufgelage ist ausgeartet, sie haben sich der Hurerei hingegeben; ihre Beschützer haben die Schande geliebt. 19 Der Wind hat sie mit seinen Flügeln erfasst, und sie werden zuschanden mit ihren Opfern."

1. Korinther 6:1-11 - "1 Wie kann jemand von euch, der eine Beschwerde gegen einen anderen hat, sich bei den Ungerechten richten lassen anstatt bei den Heiligen? 2 Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig, über die allergeringsten Dinge zu entscheiden? 3 Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden? Wieviel mehr die Angelegenheiten dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun über Angelegenheiten dieses Lebens Entscheidungen zu treffen habt, so setzt ihr solche zu Richtern ein, die bei der Gemeinde nichts gelten! (mit andern Worten, es sollten Heilige als Richter eingesetzt werden, bei denen man sich richten laesst) 5 Zur Beschämung sage ich’s euch: demnach ist also nicht ein einziger Weiser unter euch, der ein unparteiisches Urteil fällen könnte für seinen Bruder; 6 sondern ein Bruder führt Rechtsstreit mit dem anderen, und das vor Ungläubigen! 7 Es ist ja überhaupt schon ein Schaden unter euch, dass ihr Prozesse miteinander führt. Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen? 8 Stattdessen übt ihr Unrecht und übervorteilt, und dies gegenüber Brüdern! (man sollte es bevorzugen, dass einem Unrecht angetan wird, als dass man andern Unrecht antut) 9 Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, 10 weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. 11 Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!" 1. Timotheus 1:8-11 - "8 Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn man es gesetzmäßig anwendet 9 und berücksichtigt, dass einem Gerechten kein Gesetz (eventuell kann man das so auslegen, dass ein Gerechter nicht bei einer Regierung um eine Erlaubnis/Lizenz/Bewilligung bitten muss, um das zu tun, was richtig ist - z.B. korrekt arbeiten oder ein Geschäft haben und Dinge kaufen oder verkaufen, rechtmässig heiraten, mit einem Fahrzeug auf einer Strasse fahren, auf der Strasse Predigen oder einen christlichen Büchertisch in der Fussgängerzone betreiben, oder eine Frensehstation/Radiostation verantwortungsvoll betreiben, Journalismus betreiben, Angeln)auferlegt ist, sondern Gesetzlosen und Widerspenstigen, Gottlosen und Sündern, Unheiligen und Gemeinen, solchen, die Vater und Mutter misshandeln, Menschen töten, 10 Unzüchtigen, Knabenschändern, Menschenräubern, Lügnern, Meineidigen und was sonst der gesunden Lehre widerspricht, 11 nach dem Evangelium der Herrlichkeit des glückseligen Gottes, das mir anvertraut worden ist."" itemprop="description"/>

Selbstverteidigung oder "die andere Backe hinhalten"?

Der nachfolgende Text soll helfen zu verstehen, dass die Aussagen in Matthäus 5, "wenn jemand einen auf die eine Backe schlägt soll man auch die andere Backe hinhalten", "zwei Meilen gehen wenn jemand einen nötigt eine Meile weit zu gehen" und "auch den Mantel hergeben, wenn jemand einen vor Gericht auf sein Hemd verklagt" korrekterweise nicht als ein generelles Verbot von Selbstverteidigung zu interpretieren sind.

Auszug aus dem Dokument von Sheldon Emry "Sollten Christen die Bösen lieben?"

Hier das ganze Dokument auf Englisch (PDF): christianidentityministries.com

Das Wort "Nächster" wird ebenso wie das Wort "Bruder" nur bei denjenigen genannt, die einen guten Charakter haben; bei denjenigen, die christlich handeln, und bei denjenigen, die ein gottgefälliges Verhältnis zu den Bedürftigen haben. Wir können Mörder, Diebe und ungehorsame Priester und Leviten nicht als unsere Nächsten bezeichnen. Da den Christen nur geboten wird, ihre Nächsten zu lieben, haben weder Jesus noch die Jünger jemals den Christen geboten, die Bösen und Gottlosen zu lieben.

Irgendjemand wird sicher fragen: "Aber Pastor Emry, was ist mit Matthäus 5? Die andere Backe hinhalten; seinen Mantel geben wenn jemand einen auf das Hemd verklagt; und zwei Meilen zu gehen mit demjenigen, der einen nötigt eine Meile zu gehen?" Einen Mann auf die Backe zu schlagen, ist kein tödlicher Angriff mit der Absicht, ihn zu verstümmeln oder zu ermorden. Es war vielmehr eine übliche Art und Weise, wie ein Mann seine Ehre gegen einen anderen Mann geltend machte, der ihn beleidigt oder verletzt hatte. Derjenige, der geschlagen wurde, war derjenige, der das ursprüngliche Vergehen begangen hatte.

Jesus sagte seinen Anhängern: Wenn du einem Mann Unrecht getan hast und er dich beschuldigt, indem er dich auf die Backe schlägt, dann antworte nicht mit einer Einladung zum Duell, wie es die Heiden tun, sondern wende dich ab und erkenne dein Vergehen an. Wenn man vor Gericht verklagt worden wäre und seinen Mantel verloren hätte, wäre man offensichtlich der Schuldige gewesen. Jesus sagt seinen Nachfolgern: Wenn du einem anderen rechtmäßig etwas schuldig geworden bist, zahle ihm mehr, als du schuldig bist, zahle mehr, als das Gesetz verlangt. Hat dich jemand gezwungen, eine Meile weit zu gehen? Damals hätte es passieren können, denn es war römisches Recht, dass jeder römische Soldat einen Bürger zwingen konnte, sein Gepäck bis zu einer Meile zu tragen. Noch einmal: Wie lautet die Anweisung hier? Ganz einfach dies: Christ, tue mehr, als dir aufgetragen wird; gehe diese zusätzliche Meile. Jesus sagte zu seinen Jüngern: "Tut mehr Gutes als die Ungläubigen."

Dies sind keine Fälle von tödlicher Gefahr, Raub oder körperlicher Verfolgung. Jesus befiehlt uns nicht, jegliche und alle Angriffe auf unsere Person oder Familie widerstandslos hinzunehmen. Das ist überhaupt nicht das Ziel von Matthäus 5. Die Tragödie ist, dass so viele Irrlehrer unter uns versuchen, solche Passagen zu nutzen, um Pazifisten und Fußabtreter aus Christen zu machen. Durch sie hindern sie die Christen daran, den Antichristen und die Mörder unter uns aufzuhalten. Sie täuschen uns dazu, zu glauben, dass Jesus uns nicht nur gesagt hat, dass wir den Bösen lieben müssen, sondern dass wir uns nicht gegen seine bösen Wege wehren dürfen. Jesus hat nichts dergleichen getan. Jesus hat den Christen nicht befohlen, die Bösen zu lieben.

Gewiss, wenn Christen in 2. Korinther 6 gesagt wurde, dass sie "nicht am gleichen Joch ziehen sollen mit Ungläubigen, keine Gemeinschaft mit den Ungerechten haben sollen und aus ihnen hinausgehen und abgesondert sein sollen", dann hätten wir es besser wissen müssen, als die falsche Philosophie zu akzeptieren, dass Jesus selbst uns befohlen hat, die Bösen zu lieben und ihnen zu vergeben, sie zu beschützen und zu verteidigen. Nein! Christus gebietet Christen, ihre Geschwister, ihre Brüder, ihre Nächsten und ihre Mitchristen zu lieben, ihnen zu vergeben, sie zu beschützen und zu verteidigen. Unsere Vorväter gehorchten Christus hierin. Möge Gott uns helfen, das Gleiche zu tun!

Pastor Sheldon Emry